Wir haben unterschiedliche Ansichten darüber, was faul ist im Staate, aber wir sind alle der Überzeugung, dass etwas faul ist. Die Freiburger Diskurse sollen einen Beitrag dazu leisten, mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Uns eint der Wunsch nach einer gesellschaftlichen Ordnung in Deutschland und Europa aber auch anderswo, die es schafft Demokratie und Ökonomie zu vereinen. Die demokratiekonforme Marktwirtschaft ist das Leitbild.
Der Verein entsprang einem Gesprächskreis, in dem wir unterschiedliche ökonomische Fragen kontrovers diskutierten und auch noch diskutieren.
Das Spektrum der Ansichten reicht vom deutschen Ordoliberalismus bis zu Überzeugungen, die sich an Keynes und der modern money theory anlehnen.
Warum liegt der Schwerpunkt auf der Ökonomie, wenn es um das gute Leben geht? Schon Brecht wusste, erst kommt das Fressen, dann die Moral. Oder wie machte Bill Clinton Wahlkampf? „It‘s the economy, stupid!“
Der Verein hat 15 Gründungsmitglieder. 1. Vorsitzender ist Heinrich Röder, 2. Vorsitzender ist Marcus Brian. Damit Sie uns besser kennenlernen können, stellen sich Ihnen einige der Mitglieder im Folgenden persönlich vor:
„Mit Gleichgesinnten zu diskutieren ist einfach. Die Freiburger Diskurse bringen Menschen mit unterschiedlichsten Ansichten zusammen. Das macht die Diskussionen erst spannend!“
„Ich halte es mit Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Eine gute Fressordnung ist im demokratischen Prozess zu erringen und zugleich die Basis der Demokratie.“
„Wirtschaftliche Fragestellungen müssen von Profis so aufbereitet werden, dass wir alle sie nachvollziehen können – denn es geht uns alle an.“
„In Zeiten, in denen renommierte Ökonomen nicht überzeugend erklären können, was der richtige Weg zu einer nachhaltigen Ökonomie ist, müssen wir gründlich fragen und zu den Wurzeln der Probleme vordringen.“
Hysterisch geführte Debatten mit scheinbar alternativlosen Positionen gibt es mehr als genug. Ich möchte dem etwas entgegensetzen und den produktiven Dialog pflegen. Wo Argumente wirken und sich Meinung entfalten kann.“
„Jeder ist seines Glückes Schmied? Das setzt voraus, dass die Spieße gleich lang sind. Dies muss kontinuierlich erstritten werden.“
„Nur im Widerstreit gegensätzlicher Meinungen wird die Wahrheit entdeckt und an den Tag gebracht“ (Claude Adrien Helvetius, franz. Philosoph der Aufklärung, 1715-1771).
„panta rhei – Wenn wir die Fließrichtung ändern, sind plötzlich Dinge möglich, die vorher undenkbar waren.“
„Die Freiburger Diskurse geben Meinungsvielfalt Raum. Sie ermöglichen die Bildung einer persönlichen Meinung, die durch die einseitige Darstellung der Politik in unseren Medien nur schwierig zu finden ist.“
„Es gibt in Europa zu viele soziale Ungleichheiten. Das möchte ich ändern!“
„Die Zukunft wurzelt im Heute. Deshalb möchte ich heute etwas tun, um die Zukunft zu verbessern.“