Merkel und Macron- Neue Liebe in Zeiten von Corona!

Bleibt es beim unverbindlichen Flirt oder gibt es endlich eine anständige Ehe?

21. Juli 2020 | 19.30 Uhr


Deutschland und Frankreich gehen in Zeiten von Corona aufeinander zu und suchen gemeinsame Wege aus der Pandemiekrise.

Passiert nun, worauf viele in Europa schon lange warten -  nämlich, dass beide Länder stärker zusammenwachsen? Dass sie endlich voneinander lernen und dass jeder die Reformen bei sich zuhause durchführt, die wir brauchen, damit beide Länder politisch und ökonomisch stärker auf eine Linie einschwenken?

Oder sehen wir nur einen Augenblick letztlich pragmatischer Zusammenarbeit? Und ist es nicht besser, die Verschiedenheit beider Länder – auch und gerade in ökonomischen Fragen – anzuerkennen? Sollten beide
Länder also von der Idee eines Zusammenwachsens Abstand nehmen und sich eher die Frage stellen, wie eine punktuelle Kooperation bei Anerkennung der Unterschiedlichkeit aussehen kann?

Eine kontroverse Debatte mit Dr. Eileen Keller vom Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg und dem Attac-Mitgründer und Frankreichexperten Peter Wahl.
 

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Referenten

Dr. Eileen Keller ist Wissenschaftlerin beim Deutsch-Französischen Institut Ludwigsburg. In ihrer bisherigen Forschung hat sich die Soziologin intensiv mit neueren Entwicklungen im deutschen und französischen Finanzsystem befasst.

Peter Wahl hat Gesellschaftswissenschaften und Romanistik in Aix-en-Provence, Mainz und Frankfurt studiert und ist einer der Gründer von Attac Deutschland. Seine Themenschwerpunkte sind Europapolitik, Entwicklungspolitik und internationale Beziehungen.

Das Webinar ist kostenlos. Um eine Spende wird gebeten.

 

Kooperationspartner

Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg