Bald alles kalt und dunkel hier?

Streitgespräch über die Machbarkeit der Energiewende

1. Dezember 2020 | 19 Uhr: Vorträge mit anschließender Podiumsdiskussion
Live-Stream aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme
 

Es gibt Tage ohne Wind und Sonne. Wo kommt dann der Strom her, wenn einmal alle Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet sind? Die Frage der Versorgungssicherheit bewegt viele Menschen und wird häufig gegen eine schnelle Umsetzung der Energiewende ins Feld geführt. Gemeinsam mit Prof. Hans-Martin Henning und Prof. Friedrich Wagner werden wir diskutieren, wo die Energiewende derzeit steht und ob das Argument sticht.
 

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Die Referenten

Prof. Dr. Hans-Martin Henning
ist Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg und Inhaber der Professur „Solare Energiesysteme“ im Institut für Nachhaltige Technische Systeme der Universität Freiburg. Er ist Mitglied der acatech (Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), Sprecher der Fraunhofer-Allianz Energie und Mitglied im Direktorium des Akademien-Projektes "Energiesysteme der Zukunft".

Prof. Dr. Friedrich Wagner war bis zu seiner Emeritierung Direktor am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik sowie Professor an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Sein Forschungsschwerpunkt war die Kernfusion. Unter anderem war er am Aufbau des Wendelstein 7-X Stellarators in Greifswald beteiligt, der 2015 in Betrieb genommen wurde. 2019 veröffentlichte Wagner im Physik Journal der Deutschen Physikalischen Gesellschaft eine kritische Zwischenbilanz zur Energiewende in Deutschland.


Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten. Klicken Sie hier für Informationen zu unserem Spendenkonto.